Im Spiel beim Konkurrenten um die vorderen Plätze, dem SV Rammelsbach, kam die TSG in einem sehr emotionalen Spiel zu einem 2:2-Unentschieden. Ob es nun ein gewonnener oder 2 verlorene Punkte sind, darüber lässt sich streiten. Zu Beginn des Spiels hatte die TSG gleich eine große Chance als Strauß aber knapp am Tor vorbei zielte. Nur kurze Zeit später wurde Oster im Strafraum rüde von den Beinen geholt. Doch zur Verwunderung aller blieb die Pfeiffe des nie souverän leitenden Schiris stumm. Rammelsbach ging während des gesamten Spiels sehr rüde zu Werke und versuchte so die spielerische Überlegenheit der Gäste zunichte zu machen, was auch insgesamt 7 gelbe Karten für die Einheimischen belegen.
Nach 8 Minuten dann die nächste Gelegenheit für die Gäste: Spielertrainer Strauß aber schoss aus 16 Metern nur wenige Zentimeter über den rechten Torwinkel. Quasi aus dem nichts konnte Rammelsbach nach 18 Spielminuten zum 1:0 einschießen. Nachdem Torhüter Weingarth noch den ersten Ball von Jung, sowie den Nachschuss von Bartz abwehren konnte, musste er sich beim 2. Nachschuss von Bartz geschlagen geben. Danach kamen die Gastgeber besser auf und es wurde ein offener Schlagabtausch mit weiteren großen Chancen bis zum Halbzeitpfiff. So konnte der Rammelsbacher Torhüter Lauer mit einer riesigen Fußparade den Ausgleichstreffer von Strauß verhindern. Jankowski und Cattarius hatten Pech, dass ihre Torabschlüsse knapp am Aluminium vorbeistrichen. Auf der anderen Seite hatte der SVR Pech, als eine Unachtsamkeit in der TSG-Abwehr fast das 2:0 bedeutete. Doch strich ein Kopfball nur den Außenpfosten. So ging es mit einem schmeichelhaften 1:0 in die Halbzeitpause.
Zu Beginn der 2. Hälfte wurden die Gäste immer offensiver und mutiger, der Gastgeber jedoch zog sich immer weiter zurück. In der 51. Spielminute dann der hochverdiente und überfällige Ausgleichstreffer. Becker konnte einen Fehler des einheimischen Liberos nutzen und spielte vor dem Tor mustergültig quer. Strauß hatte keine Mühe und traf. Danach war es dem einheimischen Spieler C. Draudt vorbehalten nach einem Solo, bei dem nicht angegriffen wurde das 2:1 (65.) zu erzielen, wobei der Schuss nicht unhaltbar für den ansonsten starken Gästetorhüter erschien. Nun stemmte sich die TSG vehement gegen die drohende Niederlage. Die Gäste wurden nie hektisch und spielten und erkämpften sich ab der 70. Minute hochkarätige Gelegenheiten fast im Minutentakt. Hatte oftmals ein Einheimischer noch gerade so einen Fuß oder Kopf dazwischen, wurden mehrere Möglichkeiten leichtfertig vergeben. Kam der Ball dann mal gefährlich auf das Tor des SVR, war Torhüter Lauer zur Stelle. Doch gab die junge Gäste-Elf sich nie auf und wurde in der 92. Spielminute durch einen Handelfmeter belohnt. Diesen konnte Strauß sicher verwandeln. Danach wollten beide Teams den Siegtreffer erzielen, doch glückte dies keiner der beiden Mannschaften.
Die Frage nach verlorenen oder gewonnenem Punkt kann somit nicht wirklich beantwortet werden. Mit Blick auf die Tabelle kann die TSG jedoch letztlich mit einem Punkt besser leben als die Rammelsbacher, die weiterhin 9 Punkte Rückstand auf das nun punktgleich führende Duo aus Reichenbach und Burglichtenberg aufweisen.
Bericht: Kadix
Fotos: Hobbyfotograf56
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