SV Neunkirchen - SG Erdesbach-Dennweiler-Oberalben (2:7)

Zum Abschluss der Hinrunde konnte der Tabellenzweite aus Oberalben einen 7:2 Erfolg in der Fremde beim SV Neunkirchen einfahren. Dabei reichte eine äußerst mäßige Vorstellung gegen eine am Ende immer stärker abbauende Heimelf zum 10. Saisonsieg. Das überaschende 0:1 konnte Rechtsverteidiger Lars Fuchs nach 15 Minuten beisteuern. Sein als Flanke gedachter Schuss aus über 30 Metern senkte sich unhaltbar für Torhüter Patrick Höbel im Kasten. Das 0:2 lies nicht allzu lange auf sich warten. Eine Flanke von Marcel Heyd von der linken Seite konnte sein Bruder Dominic am langen Pfosten über die Linie drücken. Bis zum Pausenpfiff spielte Neunkirchen beherzt mit, als bester SVN-Akteuer zeigte sich Spielertrainer Chalil Kessler aber bis zum Pausenpfiff ohne Fortune.
Nach dem Wechsel gelang Neunkirchen prompt der Anschlusstreffer. Rosario Militello konnte das Aufbauspiel der Gäste entscheidend stören und seinen Stürmer Kessler in Szene setzen. Seinen Schuss aus 10 Metern konnte Keeper Marc André Daniel noch abwehren, doch Militello war beim Nachschuss zur Stelle und verkürzte auf 1:2. In der Folge konnte Oberalben jedoch zulegen und ließ erst gar kein Aufbäumen der Gastgeber zu. Mit einem Doppelpack von Tobias Schumacher schaffte man das Ergebnis auf 1:4 auszubauen. Daniel Werner und Dominic Heyd zeigte sich dabei als glänzende Vorbereiter. Mit einer guten Einzelaktion sorgte Kessler nach 65 Minuten für das zwischenzeitliche 2:4. im Zweikampf gegen Christoph Fauss erwies sich Kessler als cleverer und beim Abschluss in den Torwinkel ließ er Daniel im Tor der Gäste keine Abwehrchance. Mit seinen Treffern 2 und 3 konnte Dominic Heyd aber wieder für klare Verhältnisse sorgen. Beide Tore konnte der eingewechselte Pablo Sooß vorbereiten. Für den Schlusspunkt war Sooß dann selbst verantwortlich. Einen langen Pass vom ebenfalls eingewechselten Max Gutensohn schloss er gekonnt zum 2:7 Endstand ab.
Mit den nachlassenden Kräften auf Seiten der Gastgeber wurde die Partie mehr und mehr einseitig. Auch wenn die Gäste nicht den besten Fußball boten stellten die zahlreichen Tore die Anhängerschaft zufrieden.
Bericht: ToBart
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TuS Mühlbach - SG Hüffler-Wahnwegen (3:3)
Das Schöne am Fußball ist unter anderem, dass er nicht berechenbar ist. Und dass ein Spiel auch wirklich erst vorbei ist, wenn der Schlusspfiff vom Unparteiischen erfolgt, mussten die Gäste von der SG Hüffler-Wahnwegen beim Auftritt in Mühlbach bitter erleben. Denn bis zur 85. Spielminute sah das Team um Spielertrainer Martin Korb wie der sichere Sieger aus, führte nach einem guten Spiel völlig verdient mit 0:3. Selbst Mühlbach schien sich kurz vor dem Spielende schon mit der Niederlage abgefunden zu haben. Doch dann kam alles anders. Ein eher harmloser Schuss von Michael Wölfelschneider aus 20 Metern landete am überrascht wirkenden Gästekeeper vorbei im Tor. Nur eine Minute später kam Spielertrainer Daniel Arnold an der linken Strafraumecke an den Ball, zögerte im Zweikampf mit Korb nicht lange und schloss mit dem rechten Außenriss ab. Zwar war Torhüter Johannes Müller mit den Fingern noch am Ball, konnte den 2:3 Anschluss aber nicht mehr verhindern. Und auch die letzte Chance im Spiel nutzte Mühlbach. Nach Arnold-Flanke behielt Christian Becker im Getümmel die Übersicht und steuerte den völlig überraschenden Ausgleich für die Gastgeber bei. Nach diesem Ausgleich war Schluss, Schiedsrichter Harald Baumann pfiff die Partie gar nicht mehr an.
Die völlig fassungslosen Gäste mussten sich am Ende mit dem mageren Punkt zufrieden geben und mussten die Heimreise mit dem Gefühl einer Niederlage antreten. Dabei sah es wie schon erwähnt bis zur 85. Minute richtig gut aus für die Kombinierten. Nach schönem Doppelpass sah sich Stürmer Schäfer völlig frei vor Torhüter Weisenstein und brachte die Gäste nach 10 Minuten mit 0:1 in Führung. Nur 5 Minuten später stieg Korb nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am Höchsten und köpfte in hohem Bogen zum 0:2 ins Tor. In der Folge verwaltete Hüffler die Führung und erlaubte den harmlosen Gastgebern kaum nennenswerte Torszenen.
Nach dem Seitenwechsel spielte Hüffler weiter konzentriert, konnte nach einem Torwartfehler nach 60 Minuten nachlegen und auf 0:3 erhöhen. Vorzuwerfen ist den Gästen nur, dass man die zahlreichen Chancen um das Ergebnis weiter zu erhöhen nicht nutzte. Das Gefühl, dass Mühlbach noch einmal in die Partie kommen könnte war aber eigentlich nicht gegeben. Doch wie schon erwähnt ist im Fußball alles möglich. Wie auch immer schaffte Mühlbach in den letzten 5 Minuten den Ausgleich.
Bericht: ToBart
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